
IN HÖCHST VERDAMMT SCHLIMMEN ZEITEN ALLERDINGS.

IN HÖCHST VERDAMMT SCHLIMMEN ZEITEN ALLERDINGS.
___Reisetagbuch von 1913___
Krefelder Witwe schreibt über eine frühe Art von Kreuzfahrt auf dem Reichspostdampfer „Prinz Ludwig“
Tagebuch einer Schiffsreise 1913 mit dem Norddeutschen Lloyd auf dem Dampfschiff (Reichspostdampfer, kurz RPD, kurz auch R.-D., Passagierschiff und zugleich irgendwie auch eine Art von einem damaligen Kreuzfahrtschiff) „Prinz Ludwig“ bis nach China und Japan, via Genua, Neapel, Mittelmeer, Port Said, Suez, Suez-Kanal, Aden, Colombo, Penang, Singapur, Hongkong, Shanghai, Tsingtau, Yokohama, dort per Landweg z. B. nach Tokio, Myanoshita, Ojin-Gago, Atami, Kamakura, Nikko, Kyoto, Nara, Kobe, wieder Tsingtau, Tsinanfu, Tientsin, Peking, (von) dort (ausgehend) Himmelstempel, große Mauer, Trommelturm, Gelber Tempel, Sommerpalast, und, und, und … Minggräber, wieder Tientsin, Schiff, und wieder nach Tsingtau, usw. usf. … usw. usf. Es folgten also auch noch etliche Reiseteile im Land, sowohl in Japan als auch in China. Mit dem Zug und auch über die Berge getragen auf Sänften bzw. Tragesesseln. Zusätzlich gab es Ausflüge an den Schiffs-Anlande-Orten der Linienfahrt des Schiffes „Prinz Ludwig“.
Erscheint am 10. Januar 2025.
Es waren Mutter (57) und Tochter (25), die sich im April 1913 von Krefeld aus in die große Ferne aufmachten. Wir verfolgen in diesem Reisetagebuch klassische Stationen einer Schiffsreise wie Neapel, Port Said, Suezkanal, Aden, Colombo, Penang, Singapur, Hongkong, Schanghai, Kobe. Wir lernen vieles über den Schiffsalltag, Seekrankheit, Stürme, Hitze, Bordspiele, Kontakte, Titanic-Untergangs-Ängste, Nebelhörner, ja, auch Langeweile.
Dazu die vielen Exkursionen in für die zwei Frauen oft sehr exotischen Orte. Die de facto gemischte Passagier-Ziel-Fahrt und Kreuzfahrt auf dem NDL-Schiff und Reichs-Post-Dampfer „Prinz Ludwig“ führte die zwei Frauen auch nach Tsingtau (heute Qingdao) in China – damals eine besondere Art von deutscher Kolonie, wo die andere Jans-Tochter, Ida, mit ihrem Ehemann Karl Ebers (er betrieb eine Albumin-Fabrik) und zwei Kindern lebte. In Yokohama, Endstation, wird das Dampfschiff der Hinreise dann aber endgültig verlassen. Es folgt nach den Japanerkundungen später auch noch eine Zugfahrt der zwei Frauen bis nach Peking. Das Tagebuch-Ende ist Anfang Juli 1913. Die vorliegende Version ist die erste Veröffentlichung dieses im Nachlass aufgetauchten Tagebuches. Das Werk wurde intensiv befragt, dezent korrigiert, kommentiert und mit etlichen Querverweisen und Zusatzangaben versehen. Die beschreibenden Orts- und Personenverzeichnisse kommen hinzu. Ein ausführliches Nachwort des Herausgebers bietet weitere Informationen.

Franziska Jans, geboren am 1.6.1855, als Franzisca Henriette Bermbach, im Haus Sachsenhausen 23, in Köln – als Franzisca mit c laut Eintrag Geburtsurkunde. Gestorben 1926 in Krefeld, aber als Franziska mit k, zumindest laut Eintrag Sterbeurkunde. Ihr Onkel, Rechtsanwalt, Notar, war ein Mitglied der Paulskirchenversammlung gewesen und hatte in den Kommunistenprozessen 1832 Karl Marx verteidigt: Adolph Bermbach. (Dieser A. Bermbach war zuletzt Liberaler und wirkte neben der Politik als Rechtsanwalt und Notar in Köln.) Durch Hochzeit gelangte seine Nichte Franziska nach Krefeld, ebenso wie deren Schwester Agathe, die den Kaufmann und Fabrikanten Julius Stockhausen heiratete. Genauso wie auch zwei noch weitere Bermbach-Brüder, Ferdinand und noch ein weiterer Adolph Bermbach. Letzterer agierte in Krefeld als Kaufmann, Ferdinand war hingegen mehr dem Thema Bau, Architektur und Baustoffe zugewandt. Vier mal Bermbach-Geschwister (von 12 Geschwistern insgesamt!), alle haben sich von Köln nach Krefeld verändert, aber nur Franziska berichtet von China und Japan. Sie war dorthin gereist.
Bitte schauen Sie zu ADOLPH BERMBACH, dem PAULSKIRCHENMANN, dem Onkel der Franziska, auch bei diesen Homepagesites:
Der Prozess gegen das Mitglied der Nationalversammlung 1848/1849, Adolph Bermbach, am 9.1.1850 in Köln wegen Umsturz/Complott/Hochverrat etc.
Bitte schauen Sie auch zu etwas Stammbaum-Rekonstruktion zur Familie Bermbach (Wiesbaden, Köln, Krefeld = dieser Bermbach-Zweig):
Die Familie Bermbach, hier in der Linie Camberg Wiesbaden Köln Krefeld et al. Direkt-Link

Direkt-Link zur Web-Page-Site bei KUUUK für dieses Tagebuch einer Schiffsreise 1913.
QUELLE: hotlist-online.com

„Nach den Fähren von Thea Mengeler ist ein Text von beeindruckender literarischer Qualität und Reife, der die Kunst des Verschwindens und den Umgang mit Verlusten souverän vor Augen führt. Ebenso evident ist die herausragende Arbeit des Wallstein Verlags, der nicht nur wichtige Publikationen im Bereich der Geschichte, Philosophie und Literaturwissenschaft herausgibt, sondern auch ein ausgezeichnetes Gespür für literarische Titel beweist.“, so die Jury in ihrer Begründung.
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Den Dörlemann ZuSatz(-PREIS) erhält das Verlagshaus Berlin für den Gedichtband „Irgendetwas dazwischen“ von Odile Kennel und damit einen Satzkosten-Gutschein im Wert von 1.500 Euro.
10.10.2024.
Gudrun Tossing am 10.10.2024 auf Seite vom „EXPRESS“ mit eigener Kolumne. Bitte lesen Sie den Artikel dort im EXPRESS! Es geht um die Post!

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DAS BUCH ZUR POST:

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Wir (alle) warten sehnsüchtig auf dieses satirische Buch, welches eher erscheinen wird, als dass die neue „Postnovelle“ in Kraft tritt, die die Laufzeiten der Briefe gesetzlich ab 1.1.2025 verlangsamen soll.

Direkt-Link zur Web-Page-Site bei KUUUK für dieses Tossing-Buch zur Deutschen Post.
Per Post? Per DHL? Die Briefe? Oder eher Maxibriefe? Päckchen-Pakete-Tralala? Die Autorin dieses satirischen Berichtes möchte einfach nur brieflich Worte oder Dinge in die Welt versenden, einfach nur das! Bisweilen auch nur in Deutschland, sie probierte es beispielsweise mit drei dicken Maxibriefen, die jeweils ein Buch enthielten. Aber die Brief-Empfangs-Resultate waren lediglich bei nur rund 33,33 Prozent (einem Drittel) erfolgreich, bei rund 66,66 Prozent (zwei Drittel) eher nicht. Beziehungsweise: Es brauchte Zeit, Geduld, Rücksendungen, Fehlläufe, Abwege und Wirrnisse um genau diese Postsendungen. In feinster Art dürfen wir lesend mitverfolgen, was und wie die Dinge eben nicht „rund“ liefen, auch nicht eckig, und wie man gerne an der Post/DHL verzweifeln wollte. (Post AG, DHL Gmbh oder ’ne Group? Wer ist eigentlich wann wie für was verantwortlich? Genau wissen wir es nie.) – So, genug! Nun aber lesen und sich mitärgern. Zudem, da vollgepackt mit Ironie, können sich alle auch noch am Text erfreuen. Es lebe der Maxibrief! Die Post … auch die DHL, die sollen ja nicht darben – wo auch immer die Dinge gerade unterwegs sind. War da wer oder was „geschickt“? Und: Kam es an? Außerdem: Jetzt machen die auch noch das neue Brief-Laufzeiten-VerlangsamungsPostgesetz, schüttelt sich der (Brief?-)Kopf.


||| QUELLE: www.hotlist-online.com/alle-einreichungen-2024/essays-tageb%C3%BCcher-betrachtungen-briefe/ |||

Tomasz Różycki; Bernhard Hartmann (Übersetzer)
Feuerprobe
Die trügerische Kartographie Europas
www.arco-verlag.com
In »Feuerprobe« setzt Tomasz Różycki sich mit europäischer Identität auseinander – in einer faszinierenden, fließenden, poetischen, oft philosophischen Prosa. Zentrale Metapher ist die Landkarte, die per se falsch oder irreführend ist, weil sie Wirklichkeit in abstrakte Kategorien und willkürliche Grenzen zwängt.

Ethel Smyth; Heddi Feilhauer (Übersetzerin)
Paukenschläge aus dem Paradies
www.ebersbach-simon.de
Ethel Smyth überwand auf ihrem Weg zur Komponistin eine Unzahl an Hindernissen mit Einfallsreichtum, Witz und unerschöpflicher Energie. Dank Heddi Feilhauers Auswahl und Übersetzung der charakteristischsten Episoden aus Smyths mehrbändigen Memoiren ist deren wildes Leben jetzt in kompakter Form zugänglich.

Millay Hyatt
Nachtzugtage
www.matthes-seitz-berlin.de
Hyatt zeichnet eine literarische, anspielungsreiche Kartografie der Zugreise, in der die tausendfach beobachtete Dramaturgie des Abschiednehmens ebenso zu ihrem Recht kommt wie die Verwandlung der Heimkommenden.

Stefan Geyer
Der Stadtwanderer
Frankfurt anders entdecken
www.henrich-editionen.de
Frankfurt ist nicht bekannt dafür, eine Stadt für Menschen zu sein, die gerne zu Fuß gehen. Sie ist jedoch kompakt und überschaubar und daher gut geeignet, auf eigenen Beinen erkundet zu werden. Ausreichend Zeit, seine Gedanken zu ordnen und sich wiederzufinden.

Lawrence Ferlinghetti; Pociao (Übersetzung)
Notizen aus Kreuz und Quer
Travelogues 1960-2010
www.kupido-verlag.de
Lawrence Ferlinghetti konnte ein ganzes Jahrhundert überblicken. Selbst Dichter und Romancier mit weltweitem Renommee wurde er seit den 1950er Jahren berühmt als der Verleger der Beat Generation. Er kannte Gott und die Welt und erzählt davon in seinen Notizen, die hier erstmals auf Dt. erscheinen.

Ernst Faber
Bilder aus China Teil I und Teil II von 1877
Beobachtungen eines Missionars mit einem teils verengten, aber auch einem teils wachen (bisweilen interkulturellen) Blick
www.kuuukverlag.wordpress.com
China und Interkultur. Kluge und auch befremdliche Beobachtungen eines langjährig dort lebenden Missionars. Das Buch ist ein neuer Bild-Text-Nachdruck des Buches von 1877, nun in heutiger Schrift. Zusätzlich mit über 33 Seiten Nachbemerkungen (aus 2023) des Herausgebers und einer Schreibweisenliste.

Morticia Zschiesche
Kino macht mobil: Das Comeback der Wanderkinos / Komm und sieh – Der Krieg in uns
Essays zur Zukunft des Kinos
www.schueren-verlag.de
Dieses Wendebuch vereinigt zwei Essayreihen zum aktuellen Kino: Die Reihe „Das Comeback der Wanderkinos“ und die Reihe „Komm und sieh: Der Krieg in uns“.

D. Hunter; M. Lautréamont unter Mitwirkung von Isabelle Suremann (Übersetzung)
Solidarität der Straße
Autobiografische Essays
www.unrast-verlag.de
In 15 autobiografischen Essays beschreibt und reflektiert D. Hunter die Erfahrungen seiner Klasse – der verarmten britischen Unterklasse. Solidarität der Straße zeigt die Brutalität der Existenz derer, die am untersten Rand der Gesellschaft stehen, ebenso wie deren alltägliche Solidarität, von der Linke zwingend lernen müssen.

Patricia Gwozdz
Virale Wissenschaft
Über die Grenzen verständlicher Forschung
www.velbrueck.de
Anhand der Formate der Wissenschaftsjournalistin M. T. Ngyuen-Kim sowie der Podcast des Virologen C. Drosten zeigt Gwozdz, dass populäre Wissenschaftskommunikation nur dann die beste Werbung für Wissenschaft bleiben kann, wenn sie sich fragt: Wieviel Verständlichkeit verträgt Wissenschaft?
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Siehe auch DIE ANDEREN BÜCHER DER HOTLIST-EINREICHUNGEN 2024, es sind über 200 Bücher.

April 2024 / Mai 2024
Lesungen, allerdings nicht allgemein öffentlich, nur für die Schulen selbst. Otto von Gehr alias Maik Torfstecher als offizieller „DDR-Zeitzeuge“, z. B. an der Burgwallschule in Garz und am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bergen und an dem Berufsbildungszentrum Wirtschaft und Verwaltung Neubrandenburg. In Zusammenarbeit mit dem „Politischen Bildungsforum Mecklenburg-Vorpommern“, Konrad-Adenauer-Stiftung.
Maik Torfstecher alias Otto von Gehr ist offizieller DDR-Zeitzeuge und liest in dieser Funktion immer wieder auch in Schulen und diskutiert mit den Schülerinnen und Schülern.

Link zum KUUUK-Buch „Die Welle der Angst“ (von Otto von Gehr)

[[ ACHTUNG: Beobachtungen dazu, wie Verlagsgiganten z. B. den
öffentlich-rechtlichen Rundfunk für ihre Zwecke benutzen (und
wie der ÖRR das willfährig mit sich machen lässt),
finden Sie hier: Die
paar Hundert Absahner | Der zornig-ironische Essay über den
öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Platzierung und
Vermarktung von Büchern aus Großverlagen/Verlagsketten,
u. a. in den Takshows. | Die
paar Hundert Absahner ]]

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